Route des Erinnerns für historische Erinnerungsorte
Die „Route des Erinnerns“ ist eine digitale Lernplattform, die mehrere historische Lernorte in der StädteRegion Aachen miteinander verbindet. Museen, Archive und Initiativen der Erinnerungskultur stellen hier ihre Themen multimedial vor und machen regionale Geschichte für Schulklassen und die interessierte Öffentlichkeit digital zugänglich.
K3B hat das Projekt gemeinsam mit der Filmproduktion Zinnoberfilm umgesetzt. Unser Ziel war es, eine Plattform zu schaffen, die historische Orte digital erlebbar macht und gleichzeitig den Besuch vor Ort sinnvoll ergänzt. Die Inhalte sollen neugierig machen, Orientierung geben und den Einstieg in komplexe historische Themen erleichtern.
Digitale Formate für reale Erinnerungsorte
Ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit bestand darin, unterschiedliche Lernorte in eine gemeinsame digitale Form zu übersetzen. Entstanden sind mehrere digitale Lernangebote zu Themen der Regionalgeschichte – etwa zur Industrialisierung, zur NS-Zeit oder zur Aachener Stadtgeschichte. Diese Inhalte werden über verschiedene Formate vermittelt: virtuelle 360-Grad-Rundgänge, Drohnenaufnahmen der Gelände, filmische Beiträge, historische Quellen sowie umfangreiche Fotostrecken. Ergänzt werden sie durch Materialien, mit denen Lehrkräfte die Inhalte im Unterricht einsetzen können.
Plattform, Design und technische Umsetzung
K3B war für Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung der Plattform verantwortlich. Unser Anspruch war es, eine Lösung zu entwickeln, die sowohl im Klassenzimmer als auch auf mobilen Geräten intuitiv nutzbar ist. Gerade im schulischen Kontext spielen Tablets und Smartphones eine wichtige Rolle, daher wurde die Plattform konsequent mobil gedacht.
Technisch basiert die Seite auf einer schnellen, serverseitig gerenderten Webarchitektur mit einem schlanken Content-Management-System als redaktionellem Unterbau, sodass Inhalte einfach gepflegt und erweitert werden können.
Das Ergebnis ist eine Website, die unterschiedliche Lernangebote bündelt und einen niedrigschwelligen Zugang zu regionaler Geschichte ermöglicht. Die digitalen Inhalte ersetzen den Besuch der Erinnerungsorte nicht, sondern unterstützen Lehrkräfte und Lernende dabei, sich vorzubereiten, Fragen zu entwickeln oder Eindrücke nach einem Besuch zu vertiefen.